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Bühnenboden auf Transportpalette

Bühnenboden

Heiner Müllers Fassung von Shakespeares ‚Macbeth‘ gibt es in einer Inszenierung von Michael Thalheimer am 29. November im Berliner Ensemble erstmalig zu sehen. Das Bühnenbild von Olaf Altmann wird aus den Werkstätten der hertzer GmbH stammen. Viel mehr, oder gar bedeutendes, gibt es zu diesem Bühnenbild, bzw. dem Bühnenboden und unserer Arbeit daran nicht zu sagen, weshalb das Fallenlassen wichtiger Namen an dieser Stelle locker um den Darstellerstab, namentlich Constanze Becker, Ingo Hülsmann, Sasha Nathan, Tilo Nest, Kathrin Wehlisch und Niklas Kohrt verlängert werden kann. Denn diese Schauspieler werden es sein, die den Abend auf einer vermutlich eher leeren aber ganz bestimmt runden Bühne unvergesslich gestalten. Ja, gut: Kostüme, Musik, Licht und Dramaturgie sind auch beteiligt. Noch mehr Namen gibt es dann >> hier

Spacemaus

Einmal mehr durften wir für Johannes Leiacker „in die Tasten greifen“. Einmal mehr kreierte er das Bühnenbild für Rolando Villazóns Regiearbeit. Dieses Mal ging es um die Fledermaus an der Deutschen Oper Berlin. Wir haben die Werkstätten der Berliner Opernstiftung mit dem Spaceship im Retrolook unterstützt – im Wesentlichen. Mehr zu dieser Fledermaus im vorangegangenen Beitrag auf diesem Kanal.

Weitere Produktionen für das Team Villazón & Leiacker waren 2012 „Der Liebestrank“ und 2015 „La Traviata“ im Festspielhaus Baden-Baden.

Deutsche Oper Berlin

Werkstücke nicht in Idealposition bearbeitet zu können, ist beim Bau von Theaterdekorationen, Kulissen und Requisiten eher der Regelfall. Im Fachjargon heißt es dann „Schweißen in Zwangslagen“. Beim Umbau dieses freundlichen Kleinwagens zu einem bühnentauglich abbrennenden Katastrophenfall ergaben sich durchaus mehrere Zwangslagen. Die letzte Produktion der Deutschen Oper Berlin, für die wir ein modifiziertes Automobil hergestellt haben, ist kein Publikumserfolg gewesen. Möglicherweise hat ein Camaro-Big-Wheel-Low-Rider auch wirklich nichts in einer Mozart-Oper zu suchen. Nun hoffen wir auf eine erfolgreiche zweite Chance mit einem Zwangslagen-Alltags-Citroen in einer Meyerbeer-Oper. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.

Gerade eben in Baden-Baden…

Vor wenigen Tagen konnten wir die Technische Einrichtung der „Tosca“ gemeinsam mit dem grossartigen Team vom Festspielhaus in Baden-Baden abschließen. Auch die auf dem Foto noch offensichtlichen Lücken sind geschlossen. In einer Woche ist die Generalprobe, am 07. April werden die Osterfestspiele in Baden-Baden eröffnet.

Es geht wieder los…

Wie jedes Jahr in den Sommermonaten herrscht in Bayreuth wieder emsiges Treiben. Während die Proben zu den Wagnerfestspielen auf Hochtouren laufen, werden hinter den Kulissen die Bühnenbilder fertiggestellt bzw. – wie hier – aus den Lagern geholt und wieder aufgebaut. Vor zwei Jahren bauten wir die Kulissen für das „Rheingold“ und die „Walküre“. Jetzt freuen wir uns darüber, dass sie erneut auf der Bühne stehen.

Minutenlanger Applaus für La Traviata

Viel Applaus erntete Rolando Villazón für seine Neuinszenierung der Verdi-Oper „La Traviata“ auf den diesjährigen Pfingstfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden. Aber nicht nur Regisseur und Stars wurden mit Standing Ovations gefeiert, sondern auch das Bühnenbild von Johannes Leiacker begeisterte das Publikum. Entstanden sind die Kulissen – eine Mischung aus Zirkusmanege und Spielhölle – in unseren Werkstätten. Umso mehr freuen wir uns über den Erfolg!
Foto: © Andrea Kremper

Pastor Ephraim Magnus

Das Bühnenbild von Aleksandar Denic für die Inszenierung von Frank Carstorf hat seine Premiere am Deutschen Schauspielhaus Hamburg gut überstanden. Fünf Stunden sind die Zuschauer bei diesem Stück gefordert. Nicht nur die Schauspieler ernteten viel Beifall. Auch das Bühnenbild erhielt vielfach gute Kritiken wie hier in einem Beitrag der DPA: „Überwältigender Dreh- und Angelpunkt ist das altertümlich verwinkelte Bühnenbild Aleksandar Denics, das immer wieder um sich selbst kreist. Dessen auffälligster Bestandteil ist eine riesige Teilrekonstruktion der 1945 zerbombten Potsdamer Garnisonkirche, um deren Wiederaufbau heute gerungen wird – Symbol für die Polarität von Glauben und Gewalt eines für Jahnn verwerflichen Christentums.“ (Ulrike Cordes, DPA)