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Festspielhaus Baden-Baden

So viel ist klar: Im kommenden Jahr werden die Berliner Philharmoniker ein weiteres Mal die Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden erklingen lassen. Bringt das Orchester auch keinen Chefdirigenten mit, so ist mit Daniele Gatti doch ein kein Unbekannter berufen worden, um den neuen Otello in der Regie von Robert Wilson zu dirigieren. Noch unbekannt hingegen sind die Antworten auf die Fragen, die das Bühnenbild technisch und konstruktiv aufwirft. Da kann es sich lohnen, während der Bauprobe den Blick nach oben zu richten, um nach bereits bekannten Lösungen zu suchen. Auch die Technik lebt, wie die Kunst, oft mehr von Inspiration als von echter Innovation – selbst das ist nicht neu, sondern schon lange klar.

Minutenlanger Applaus für La Traviata

Viel Applaus erntete Rolando Villazón für seine Neuinszenierung der Verdi-Oper „La Traviata“ auf den diesjährigen Pfingstfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden. Aber nicht nur Regisseur und Stars wurden mit Standing Ovations gefeiert, sondern auch das Bühnenbild von Johannes Leiacker begeisterte das Publikum. Entstanden sind die Kulissen – eine Mischung aus Zirkusmanege und Spielhölle – in unseren Werkstätten. Umso mehr freuen wir uns über den Erfolg!
Foto: © Andrea Kremper

Countdown für Faust

Am 6. Juni ist es soweit: Zur Eröffnung der Pfingstfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden heißt es „Vorhang auf“ für Charles Gounods Opernhit „Faust“. Unsere Kulissenbauten bilden dann die Szenerie für die junge Marguerite, die das Publikum an ihrem traurigen Schicksal teilhaben lässt. Ein Stoff, aus dem deutsche Klassiker sind!

Opéra National de Paris

Drei Tage haben wir die Technische Einrichtung „unserer“ Zauberflöte in Paris unterstützend begleitet. Die beiden Kollegen kamen schwer beeindruckt von dort zurück. Über 1.500 Menschen arbeiten in der Opéra Bastille. Jeder schüttelt jedem am Morgen die Hand. Am Nachmittag werden in heller Aufregung gemeinsam viele Kuchen gegessen, in denen kleine Figuren eingebacken sind. Wer eine davon findet, ist König für den Rest des Tages. In der Kantine stehen Wein und Champagner im Kühlschrank. Viele Dinge sind dort bestimmt besser als bei uns – macht nichts.
Tief empfundener Neid aber kommt auf, wenn man ein Parkhaus nur für vierzig 40´Container sieht.