Archiv der Kategorie: dekorationsbau

Hier geht es um den Bau von Bühnenbildern, Kulissen und szenentechnischen Anlagen. Wir fertigen in unseren Werkstätten die Holzbauten, den Metallbau, die Theatermalerei, Dekorationsbau und technische Anlagen für Theater und Opern.

Bühnenboden auf Transportpalette

Bühnenboden

Heiner Müllers Fassung von Shakespeares ‚Macbeth‘ gibt es in einer Inszenierung von Michael Thalheimer am 29. November im Berliner Ensemble erstmalig zu sehen. Das Bühnenbild von Olaf Altmann wird aus den Werkstätten der hertzer GmbH stammen. Viel mehr, oder gar bedeutendes, gibt es zu diesem Bühnenbild, bzw. dem Bühnenboden und unserer Arbeit daran nicht zu sagen, weshalb das Fallenlassen wichtiger Namen an dieser Stelle locker um den Darstellerstab, namentlich Constanze Becker, Ingo Hülsmann, Sasha Nathan, Tilo Nest, Kathrin Wehlisch und Niklas Kohrt verlängert werden kann. Denn diese Schauspieler werden es sein, die den Abend auf einer vermutlich eher leeren aber ganz bestimmt runden Bühne unvergesslich gestalten. Ja, gut: Kostüme, Musik, Licht und Dramaturgie sind auch beteiligt. Noch mehr Namen gibt es dann >> hier

US-Army Cargo Truck für Castorfs ‘Forza del Destino‘ in der Deutschen Oper

EN 1090

Wir freuen uns sehr, dass wir nun für die Herstellung von tragenden Konstruktionen in allen Bauwerken, genauer gesagt von tragenden Bauteilen und Bausätzen für Stahltragwerke bis EXC2 nach EN 1090-2, mit dem Zertifikat 2370-CPR-1090-1.00272.HWKDD.2018.001 zertifiziert sind. Tragende Bauteile und Bausätze für Aluminiumtragwerke bis EXC1 nach EN 1090-3 dürfen wir dann auch machen. Diese auf Grundlage des Zertifikates 2370-CPR-1090-1.00273.HKDD.2018.001. Endlich. Es war ein langer Weg dorthin, ohne die Hilfe von Torsten Däbler hätten wir das nicht geschafft – Danke.

Nun sind wir gerade damit beschäftigt für Castorfs ‘Forza del Destino‘ in der Deutschen Oper einen US-Army Cargo Truck – aka „Jimmy“ – ein wenig um zu bauen, bzw. bühnentauglich zu machen. Dazu ist keines der Zertifikate nötig. Welcher Norm die „Demotorisierung“ eines US-Veteran zu entsprechen hat, haben wir uns erlaubt nicht zu fragen. Das es eine gibt, dessen sind wir uns sicher. Wer die richtige Antwort kennt, kann vielleicht einen Preis gewinnen.

Festspielhaus Baden-Baden

So viel ist klar: Im kommenden Jahr werden die Berliner Philharmoniker ein weiteres Mal die Osterfestspiele im Festspielhaus Baden-Baden erklingen lassen. Bringt das Orchester auch keinen Chefdirigenten mit, so ist mit Daniele Gatti doch ein kein Unbekannter berufen worden, um den neuen Otello in der Regie von Robert Wilson zu dirigieren. Noch unbekannt hingegen sind die Antworten auf die Fragen, die das Bühnenbild technisch und konstruktiv aufwirft. Da kann es sich lohnen, während der Bauprobe den Blick nach oben zu richten, um nach bereits bekannten Lösungen zu suchen. Auch die Technik lebt, wie die Kunst, oft mehr von Inspiration als von echter Innovation – selbst das ist nicht neu, sondern schon lange klar.

Spacemaus

Einmal mehr durften wir für Johannes Leiacker „in die Tasten greifen“. Einmal mehr kreierte er das Bühnenbild für Rolando Villazóns Regiearbeit. Dieses Mal ging es um die Fledermaus an der Deutschen Oper Berlin. Wir haben die Werkstätten der Berliner Opernstiftung mit dem Spaceship im Retrolook unterstützt – im Wesentlichen. Mehr zu dieser Fledermaus im vorangegangenen Beitrag auf diesem Kanal.

Weitere Produktionen für das Team Villazón & Leiacker waren 2012 „Der Liebestrank“ und 2015 „La Traviata“ im Festspielhaus Baden-Baden.

#BEkrieg

Ende der Woche, am Samstag den 17. März, dreht es sich im Berliner Ensemble um den Krieg. Robert Borgmann inszeniert den Text von Rainald Goetz und er entwarf die Bühne dafür. Wir bauten sein Bild, das leuchtet und sich dreht. Wie das aussieht, werden wir hier nicht vor der Premiere verraten. Da das Bauwerk aber ein durchaus spezielles ist, werden wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle ein kleines Video zeigen.

Staatsoper unter den Linden

Die ersten Muster für die Dekorationsbauten des „Tristan“ stehen zwar noch in unserer Werkstatt, aber sie warten im Prinzip nur noch auf ihre Entsorgung. Beim nächsten Mal wird wieder alles anders sein. Neue Muster werden gebraucht, um eine neue, allmähliche Annäherung an die neue künstlerische Wahrheit zu finden. Der neue Tristan der Staatsoper und den Linden ist innerhalb der letzten drei Monate recht schnell in unseren Werkstätten entstanden und wird am Sonntag, den 11. Februar 2018 um 16:00 Uhr erstmalig zur Aufführung gebracht. Wer mit dem Bus anreisen möchte, der sollte sich über seine persönlichen Verbindungsmöglichkeiten und die genauen Abfahrtszeiten informieren, damit er rechtzeitig eintrifft. Aber Achtung, die Premiere ist bereits ausverkauft.